Der Herbst

Posted in Uncategorized on 23. Oktober 2013 by Maddy

Das ist jetzt keine sonderliche Neuigkeit. Als diesen Monat das neue Semester begonnen hat, habe ich mich dazu entschieden, mit dem Fahrrad nach Bremen zur Hochschule zu fahren, und heute musste ich zu meinem Bedauern feststellen, das der Herbst begonnen hat.
Die Tour von 17km ist eigentlich sehr annehmen zu fahren. Über Huchting geht es in Richtung Neustadt und Hochschule. Zuerst vorbei an Kaffee Haag, die mich jeden morgen mit dem Duft frisch gerösteten Kaffees begrüßen, anschließend darf ich 2-3 mal die Woche bei Becks den Malzduft riechen, bevor es bei Hachez zur völligen Reizüberflutung kommt.
Alles in allem also wirklich eine tolle Strecke.
Heute morgen wurde ich von herabfallenden Eicheln getroffen. Es ist zwar nichts passiert, aber trotzdem ein eindeutiges Zeichen des nun heraneilenden Herbstes. Das ich im Anschluss von 2(!) Autos geschnitten und „übersehen“ wurde, ist auf Grund der Erfahrungen in Mönchengladbach zwar nichts neues, war mir hier aber tatsächlich noch nicht untergekommen. Naja shit happens.
Das ich aber im Anschluss daran dann noch an einer Bushaltestelle einer älteren unvorsichtigen Dame ausweichen musste, im Anschluss daran auf nasses Laub rollte und mir dort das Hinterrad ausbrach, war dann doch ein wenig zu viel Herbst auf einmal.
Ich hoffe, das Wetter und Menschen aber noch ein wenig mitspielen und ich die nächsten Wochen die Lust am zur-Uni-radeln nicht verliere.

Advertisements

Tag 3

Posted in geocaching on 21. Juli 2013 by Maddy

Gegen 1245 sind wir heute (es ist immerhin Sonntag) aufgebrochen. Die Mosel überquert und weiter den Rhein entlang. Mit allen seinen Biegungen und Schlängelungen. Die Höhenmeter würden uns bedeutend mehr Kraft rauben, als es die wenigen Kilometer mehr tun.
Seit Koblenz haben wir den bisher schönsten Teil der Strecke zurückgelegt. Die Menschen sind freundlich (also die anderen meisten anderen Fahrradfahrer und Wanderer), einigen begegnen wir immer wieder.

1700
Nach einer kurzen Pause bei Rheinkilometer 560 haben wir jetzt grade Goar hinter uns gelassen und nutzen ein schattiges Plätzchen dazu noch einmal frische Kräfte zu tanken. Die Idee, heute noch Alzey zu erreichen, um dort den dritten Tag in Folge einen uns bekannten Gladbacher zu treffen scheitert leider an der Heimreise dieses. 😦

0036
Wir sind auf dem Zeltplatz in Bad Münster am Stein Ebernburg. Gegen 2130 sind wir hier angekommenf, nachdem sich Timo zuerst einmal getraut hatte, eine Holzbrücke mit ca. 40° Steigung hin auf zu fahren. Hinunter ist er dann auf halbem Wege wieder gefallen. Getan hat er sich dabei nichts. Zumindest sind bisher keine bleibenden Schäden aufgefallen.
Anschließend stellte sich dann heraus, das der annavigierte Zeltplatz ein Campingverleih war. Also noch einmal über Google maps gesucht, und eine halbe Radstunde entfernt einen weiteren Platz gefunden. Erst die telefonische Bestätigung und nun sind wir hier…

Was wir an dem heutigen Tage sonst erlebt und gelernt haben?
1. Autan scheint das Ungeziefer eher anzuziehen als abzuweisen
2. Am Rhein kann man sich kostenlos von Fischen an den Füßen knabbern lasse. Und muss dafür nicht wie anderorts viel Geld bezahlen.
3. Denke immer an die physikalischen Hebelgesätze und erinnere dich an dein Gepäck und wo es verstaut ist.

So, jetzt eine Gute Nacht und bis morgen…

Tag 2

Posted in geocaching on 20. Juli 2013 by Maddy

Gegen halb elf haben wir uns nun auf den Weg unserer zweiten Etappe gemacht: Koblenz. Zwar hatten wir gedacht, es handele sich um eine Strecke von 80km (siehe Post von gestern) aber die nun geringere Distanz bietet uns einige Vorteile:
1. Nach der gestrigen Anstrengung können wir den Tag ruhiger angehen
2. Auf Grund des morgigen Sonntags brauchen wir erst heute Abend den morgigen Proviant einkaufen.
3. Bei dem erwarteten längeren Aufenthalt in Koblenz bleibt genügend Zeit die ersten Klamotten zu waschen.

1330
Kurz vor Andernach entschließen wir uns nun an einem schattigen Plätzchen zu warten, bis die starke Mittagssonne ein wenig schwächer wird und halten ausgiebige Mittagspause

image

1800
Über die Mittagshitze eine Pause zu machen hat sich gelohnt. Die Sonne knallt zwar auch anschließend noch, aber dank ausreichend Sonnencreme und der Pause sind wir ohne weitere Schäden in Koblenz angekommen.

image

Nachteil der Sonnencreme: wir hatten einiges an Mitreisenden fliegen. Der Großteil ist auf dem Bild aber nicht zu sehen.
Hätten wir in Koblenz ein wenig früher aufgepasst, wären wir nicht erst einmal über die Moselbrücke zum deutschen Eck gefahren um den dortigen Campingplatz dann auf der anderen Seite der Mosel zu sichten. Naja, ein Kilometer Umweg ist ja noch zu verkraften. Unsere heutige Durschnittsgeschwindigkeit betrug 17 km/h.
So long

Heute Abend wird dann in Koblenz noch der Wherigo gelaufen.

Tag 1

Posted in geocaching on 19. Juli 2013 by Maddy

Kilometerangaben sind nicht alles. Wir sind also von Mönchengladbach aus mit unseren Rädern aufgebrochen um in der Pfalz die 7 Burgen Tour zu machen. Da wir freundlicherweise das Angebot bekamen eine alte Schulkameradin in Bad Godesberg zu besuchen, und laut googlemaps Fahrradnavigation dies ca 80 km entfernt ist, schien es uns ein gutes erstes Etappenziel. Die Gesamtroute von 380 km hatten wir mit dem Radroutenplaner NRW berechnen lassen, dabei darauf geachtet, nicht zu viele unnötige Höhenmeter zu passieren. Also haben wir uns nach Zons durchgeschlagen und sind von dort aus dem Rhein gefolgt. Da es ja landschaftlich viel schöner ist, als über Straßen zu reisen, haben wir ein paar mal unseren geplanten Track verlassen um am Rhein bleiben zu können. Einige der Schlenker hätten wir uns wohl besser erspart.
Bis Köln sind wir gut durch gekommen, hatten eine durschnittliche Reisegeschwindigkeit von 16 km/h.
Zwischen Köln und Bonn wurde die Sonne dann endgültig unerträglich. Verbrannte Beine, Arme und Nacken ist nun unser Lohn vor allem dieser letzten Etappe.
In Bonn freuten wir uns dann mächtig über die Fahrradfreundlichkeit der Stadt. Mit Ausnahme einer Ampel durften wir an jedem roten Licht anhalten.
Letztendlich haben wir gegen 1900 -1930 Bad Godesberg erreicht. 110 km stehen nun auf dem Kilometerzähler.
Dafür haben wir nun festgestellt, das die zweite Tagesetappe nach Koblenz entlang des Rheins bloß 57 km lang sein wird. Googlemaps hatte auch hier ca. 80 km gesagt.

Geschützt: Horst Festival wird 5

Posted in Bilder with tags , , , , , , , , on 8. Juli 2013 by Maddy

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

7 Burgen Tour

Posted in Fahrrad, geocaching with tags , , , , , , , on 5. Juli 2013 by Maddy

Bei der 7 Burgen Tour handelt es sich primär um einen Wanderweg von ca. 40km bei dem 7 Burgen besucht werden. Auf Grund der Strecke beinhaltet die Tour eine Übernachtung in einer der Burgruinen. Und spätestens damit wird es interessant!

Damit noch mehr Leute auf diesen (offenbar) tollen Wanderweg gebracht werden, wurde hier bereits 2004 ein Cache draus gemacht. 744 geloggte Besuche sprechen hier sicherlich für sich. Nun hat es sich ergeben, das ich diesen Weg mit dem Fahrrad bezwingen wollte. Morgens mit dem Zug dahin, die Route abradeln, Aussicht genießen, Abends mit dem Zug zurück.

Die erste Begleitung gefunden, wird umdisponiert:

  • Terminlich liegen uns 10 Tage+ zur Verfügung
  • losgehen soll es pi mal Daumen am 20.07.2013
  • wir gestalten auch An- und Abreise mit dem Fahrrad

Nun haben wir heute die grobe Reiseroute geplant, in den nächsten Tagen geht es dann noch darum, was wir in den Gepäcktaschen mitnehmen werden.

Hier aber erst einmal unsere grobe Routenbeschreibung:

  1. von MG aus in Richtung Köln
  2. den Rhein entlang
  3. 1. Tagesziel: Bad Godesberg
  4. den Rhein entlang
  5. vor Mainz verlassen wir den Rhein in Richtung Süden
  6. über Alzey und Landau fahren wir zur Startkoordinate

In kürzer werden hier dann auch weitere Informationen zur Tour erscheinen. Wenn wer mitradeln möchte, sie er herzlich eingeladen. Über Tipps für die weitere Routenplanung sind wir sicherlich dankbar.

  • Campingplätze
  • denkt an…!
  • schaut euch… an!

Lachet weiter…

Posted in Uncategorized on 3. Juli 2013 by Maddy

Lachet weiter über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg.
Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

Ein Jahr ist es nun her. Damals ging alles so schnell. Wir haben dir versprochen, dich nicht zu vergessen und wir haben dich nicht vergessen.

Ich habe dich nicht vergessen. So manche Frage habe ich mir damit beantwortet, zu überlegen, was du mir nun geraten hättest. So manches mal habe ich daran gedacht, was wir zu dieser oder jener Jahreszeit gemeinsam unternommen hätten. Du hast eine riesige Lücke hinterlassen, die kein anderer schließen kann. So mancher bietet sich als Ersatz an, keiner ist die Ergänzung, die du warst.

Ich bin dankbar für die Stunden und Jahre, die wir miteinander verleben durften. JAM, Paris, Nature One. Aber auch die kleinen Erlebnisse. Erinnerst du dich noch daran, wie wir mit unseren Kameras Blitze gejagt haben? Wie wir auf den unbefahrenen Gleisen (zumindest dachten wir das damals) Photos gemacht haben? Die vielen Stunden im Discokeller, die vielen Stunden im Pub, die vielen Stunden bei Subway oder sonstwo um die nächste LAN-Party zu organisieren?

Ich habe es bis heute noch nicht geschafft, deinen Verlust wirklich zu realisieren. Warte immer noch darauf, das die Trauer über mich hereinbricht. Ich mich in eine Ecke verkrieche und einfach bloß heule.

Ich war grade letzte Woche wieder an deinem Grab. Deine Familie kümmert sich rührend darum, ich bin mir sicher, das es dir gefällt. Aber auch hier kann ich nicht trauern. Dich besuchen, „Freunde besuchen“ wie ich bei Foursquare schreibe.

Letztes Jahr konnte ich deinen Tod nicht begreifen, habe gesagt, das du weit weg bist.
Jetzt habe ich es immer noch nicht realisiert, weiß aber, das du überhaupt nicht weit weg bist. Du bist mir näher als je zuvor. Immer sofort greifbar. Ich kann jederzeit auf deinen Rat vertrauen, ohne dich erst anrufen zu müssen. Wir lachen gemeinsam. Du bist einfach bloß auf der anderen Seite des Weges.

Ich danke dir für die gemeinsame Zeit die wir verleben durften und für die Zeit, die wir noch gemeinsam verbringen werden.

Ich lache weiter und bin froh um jede Minute, die wir gemeinsam erleben. Auch wenn du nicht mehr in meinen Blickfeld bist.

 

Lachet weiter über das,

worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg.

Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

%d Bloggern gefällt das: