Archive for the Politik Category

Die AfD in Bremen

Posted in Politik on 5. Mai 2014 by Maddy

Vergangenen Mittwoch hatte die Alternative für Deutschland eine Veranstaltung zur Europawahl. Die Veranstaltung selbst lief recht ruhig ab, ca. 80 Gegendemonstranten fanden sich vor dem Versammlungsort ein und wurden von gefühlt ebensovielen Polizisten bewacht.

Nachdem ich Mittwoch Abend bereits einen Artikel auf AfD-Info, einem AfD-kritischem Blog, gelesen habe, und Freitag quasi sämtliche Medien (Weser Kurier, Tagesspiegel, Bild) über die Wahlkampfveranstaltung berichteten, sehe ich mich gezwungen, meine Erlebnisse dieses Tages niederzuschreiben.

Noch vor Beginn der Veranstaltung konnte ich ein paar Menschen als spätere Störenfriede zu identifizieren, aber ebenso meinte ich auch einige rechtsradikale unter den Parteianhängern und Ordnern zu erkennen. Wohlgemerkt unter den Ordnern, denn es war sowohl ein Sicherheitsdienst, als auch Parteieigene Ordner vor Ort. Die Medien haben diese wohl teilweise nicht auseinandergehalten.

Da war der „schmierige“ Typ in braunem Hemd, dem eigentlich bloß das Hitlerbärtchen fehlte.
Eine Gruppe junger Menschen mit stramm zurückgegeltem Haar, die den Beruf Sohn auszuüben scheinen.
Ein Motorradrocker im Harley Davidson T-Shirt.
Viele ältere Menschen und Rentner.
Eine Gruppe Jugendlicher, die sich in die letzten Reihen begaben und recht kritisch schauten.
Ein Typ mit längeren Haaren und kleiner Kamera.

Die Veranstaltung begann ruhig. Von Seiten der Vortragenden im Raum wurde gegen die „Arbeitsfeindlichen“ Demonstranten draußen gehetzt, diese als linksradikal eingeordnet und gegen jene gehetzt. Viel Applaus. Aus den hinteren Reihen hönisches grinsen, vereinzelt versteckte Mittelfinger.
Einer der Ordner setzte sich zu den kritisch ausschauenden Jugendlichen, provozierte und stichelte durch sein Verhalten immer wieder gegen seine Nachbarn.

Doch der erste Veranstaltungsblock blieb ohne Unterbrechungen. Auf die politischen Äußerungen möchte ich hier nicht mehr weiter eingehen.

In der Pause begannen dann die Unruhen.

Der nach Reporter aussehende Langhaarige klatscht zweimal in die Hände: „Vielen Dank, sehr verehrte Damen und Herren schoneinmal für Ihre Aufmerksamkeit. Ich möchte sie darauf hinweisen, dass die Partei…“ weiter kommt er nicht, wird vom Sicherheitsdienst nach draußen begleitet.
Aufruhr in der linken Seite des Raumes. Zwei weitere Reporter werden unter viel Geschrei nach draußen gebracht. Nach den Medienberichten würde ich diese beiden als die TAZ-Reporter identifizieren. Vorher waren sie mir nicht wirklich aufgefallen, ein besonders hartes Vorgehen des Sicherheitsdienstes aber auch nicht.
„So, das reicht jetzt! Sicherheitsdienst! Bringen Sie den jungen Herren bitte vor die Tür, ich mache vom Hausrecht gebrauch!“ Der Aufschrei des Ordners, welcher bereits während der Veranstaltung die Jugendlichen provoziert hat. Laut einigen Medien handelte es sich hierbei wohl um Mitglieder der JuSos. Trotz seines Wiederspruches, dass er doch nichts getan habe, er wolle doch bloß eine Frage beantwortet haben, wird er aus dem Saal gebracht.

Die Reihen haben sich zu Beginn des zweiten Blocks ein wenig gelehrt. Bernd Lucke tritt an das Rednerpult und beginnt taktisch klug. Er spricht sich für freie Meinungsäußerung aus. Kurze Zeit später in einer Applausphase schimpfen zwei Mädchen gegen Lucke. Ein junger Mann nutzt den Aufruhr und rennt auf Lucke zu. Er wird von Zuschauern aufgehalten und zusammen mit den Mädchen aus dem Raum geführt. Lucke kontert im Anschluss, das er ja soeben über freie Meinungsäußerung geredet habe. Soviel hielten also die Gegner seiner Partei von Demokratie.

Der Vorwurf der Partei, es habe sich hierbei erneut um einen Anschlag auf Lucke gehandelt, entkräftigt die Polizei. Der junge Mann war unbewaffnet. Ein zufällig der Partei zugespieltes Video zeigt den Vorfall. In Wirklichkeit wurde die gesamte Veranstaltung von den Ordnern gefilmt.

Die restliche Veranstaltung verlief ruhig – mit Ausnahme des Lärms der Demonstranten -.

Alles in allem war die Veranstaltung inhaltlich alles andere als das, was ich erwartet habe. Während der erste Block auf einer sachlichen Ebene aber sehr polemisch war, der nicht hinterfragendes Publikum schnell überzeugt, ging es im zweiten Teil um die Person Lucke und seine Sache. „Ich habe damals während meines Studiums, wenn ich eine Prüfung nicht bestanden habe, noch EINMAL die Möglichkeit gehabt, meine Leistung zu verbessern. Heutzutage gibt es nach dem zweiten Versuch einen Dritten, Vierten, Fünften… Ein Kollege spottete einmal, man möge den Studenten doch direkt bei der Immatrikulation das Diplom in die Hand drücken, und nur jene, die es nicht annehmen wollten prüfen“ (Viel Beifall von Rentern) um bloß ein Beispiel zu nennen.
Insgesamt hat sich die Alternative auf dieser Veranstaltung gut in die Rolle eines Opfers gestellt, welches die einzige Wahrheit vertritt.

 

Israel

Posted in Politik, Uncategorized on 18. Dezember 2013 by Maddy

Am 09.12. hatte Hendrik Schröder Israel zum Thema des BlueMoon ernannt. Dabei ging es natürlich auch um den Nah-Ost-Konflikt, vor welcher Problematik die beiden Parteien hier stehen und wie der Konflikt lösbar ist.

Als ich mir vor wenigen Tagen den Podcast der Sendung anhörte, musste ich sofort wieder an meinen Lehrgang „politische Bildung“ aus meiner Zivildienstzeit denken.
Ich hatte mich für das Thema Nah-Ost-Konflikt gemeldet, also haben wir uns eben damit beschäftigt. Nachdem wir Eingangs einen Film über die Problematik geschaut hatten und auch einige Kopiervorlagen mit Informationen ausgehändigt bekamen, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: Israel und Palästina. Wir Israeliten – die Palästinenser ebenso – mussten uns nun auf eine Diskussion vorbereiten, wem denn nun das Land gehöre. Ebenso sollten wir uns Argumente der Gegenseite überlegen und diese endkräftigen.

Die 08/15 Argumente wie „das verheißene Land“ o.ä. ließen wir also sofort bei Seite. Mangels anderer Argumente kam uns die glorreiche Idee, die israelische Botschaft in Berlin anzurufen. Gesagt getan. Am Telefon unser Problem geschildert, weitervermittelt worden, weitervermittelt worden, weitervermittelt worden. Der Mitarbeiter, welcher letztendlich mit uns reden sollte (Pressesprecher?) konnte uns dann auch bloß die 08/15 Argumente geben, die wir ihm sofort am Telefon entkräftigten. Anderes ist ihm auch nicht eingefallen. Im anschließenden Plenum entkräftigten wir die von uns vorausgesehenen palästinensischen Argumente und wie vermutet, wurden auch unsere Argumente entkräftigt. Bei der Frage, wem denn nun das Land zuzusprechen sei, erzählten wir die Story mit der Botschaft. Ein besseres Argument für die Unlösbarkeit des Problems wusste nicht einmal unsere Dozentin, die den Kram immerhin jede Woche durchkaut.

Auf die tolle Idee, die Botschaft anzurufen war aber wohl auch noch niemand gekommen.

ACTA Düsseldorf

Posted in Bilder, Politik with tags , , on 12. Februar 2012 by Maddy

Am gestrigen Samstag haben sich weltweit Menschen getroffen, um gegen ACTA zu demonstrieren. Hier einige Eindrücke der ACTA Demo aus Düsseldorf. Alle Bilder stehen unter CC-BY-NC-ND. Für bessere Qualität der Bilder gerne Kontakt aufnehmen.

Mein Gott, diese französischen Nazis

Posted in Politik on 16. September 2010 by Maddy

So zumindest wird die französische regierung im Moment dargestellt. Immerhin deportieren diese „bösen“ Menschen in ihrem Land ungewollte Volksgruppen zurück in ihre Heimat…

Was bitte lassen sich im Moment Viviane Reding (Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission) und einige Medien einfallen? Nachdem wir diesen unglaublichen Nazitrip auf Grund ein paar unschöner Äußerungen eines schriftstellenden Ex-Bundesbänkershatten, muss dieser Aufruhr unbedingt in den Medien bleiben, oder wie kommt man auf den Vergleich zwischen Frankreich2010 und Deutschland1939? Bei den ausgewiesenen Roma handelt es sich ja ausschließlich um eine von vielen Volksgruppen, die den Unmut der Franzosen hervorrufen. Und irgendwo muss doch schließlich mit den Ausweisungen angefangen werden.

Aber jetzt mal ehrlich, um was für Menschen handelt es sich hier? Schließlich hören wir fast ausschließlich die Begriffe „die armen Roma“ und „die bösen Franzosen“.

Es handelt sich hierbei um Menschen, die keinesfalls wie ’39 die Juden in Deutschland schaffende Bürger sind, sondern um Menschen, die sich öffentlichen und privaten Raum aneignen, um hier ihre Unterkünfte zu errichten,und die in Frankreich von nichts anderem Leben, als zu betteln. Die nach Rumänien abgewiesenen Familien werden ja nicht einmal in ihrem Heimatland gedultet. Die Schule besuchen? Nein, die sind auffällig und verhaltensgestört hört man leise von der rumänischen Regierung, die sich in den letzten Tagen bedeckt hält.

Wieso ist es so schlimm, diese Menschen in ihr Heimatland zurück zu schicken, schließlich verfährt man in den Südeuropäischen Ländern mit einwandernden Afrikanern nicht anders, werden diese mitlerweile sogar noch vor der „europäischen Grenze aufgefangen, und abgeschoben.

Weshalb sind  Afrikaner in den Augen der Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission nicht berechtigt, nach Europa zu kommen, Rumänen sollen aber in Frankreich geduldet werden? Sind Rumänen vielleicht, weil sie ja auch Europäer sind, einer edleren, höheren Herkunft? Gar Rasse?

Stellt sich nun die Frage, wer tatsächlich Nationalsozialistische Grundgedanken hat, die Europäische Komission, deren Vizepräsidentin ich die letzten Worte in den Mund gelegt habe, oder die französische Regierung, die genauso, wie ein Thilo Sarrazin (der sich in seiner Wortwahl arg vergriffen hat) fordert, das vom Sozialstaat lebende, nicht integrationswillige Menschen ausgewiesen werden?

Meines Wissens erhalten die ausgewiesenen Roma sogar ein „Startgeld“ von 300€ von der französischen Regierung. Umgerechnet mehr, als einem Sozialhilfeempfänger in Deutschland pro Monat lang zur Verfügung steht.

Sind das Freunde..?

Posted in Glauben, Politik, Uncategorized on 6. April 2010 by Maddy

Ich fange einfach mal mit diesen Worten an, auch wenn einige sich hier jetzt angegriffen fühlen werden.

Aber nicht zu Unrecht habe ich die Punkte gesetzt: …Nein, so etwas kann man nicht mehr Freunde nennen, das sind keine Freunde mehr, das ist FAMILIE!!!

Über ein halbes Jahr habe ich  alle aus meinem Umfeld links liegen gelassen. Und das meiner Freundin wegen. Nun, wo ich gemerkt habe, dass ich von Ihr nur ausgenutzt werde und Sie mich kaputt macht (Dies hatten mir die Anderen bereits früher gesagt) sind alle für mich da, sprechen mir Mut zu und verhalten sich, als wäre nichts geschehen. Und nicht nur das, auch diejenigen, mit denen ich schon länger nichts mehr zu tun hatte, oder über die ich sogar übelst abgelästert habe, und sagen mir, sie hätten das ganze schon länger beobachtet und verfolgt.Jetzt ist es an der Zeit, Euch allen nochmal zu danken.

Maddy

P.S.

Ich glaube nicht, das man sowas überfreundschaftliches überall findet sondern nur in Jugendhäusern findet, Danke, dass ich noch zu eurer Familie gehören darf.

Einführungslehrgang auf dem Ith

Posted in Bilder, Politik on 16. Januar 2010 by Maddy

So, ein wenig verspätet, aber trotzdem versprochen hier nun mein Bericht vom Ith.

Ich war Mitte November auf dem Lehrgang und schreibe hier einfach meine Erinnerungen nieder, die mir bis jetzt geblieben sind. Wir mussten am Anfang der Woche uns einen Themenschwerpunkt, mit dem wir uns die Woche über befassen wollten, auswählen und ich nahm „Kriesengebiet Nahost“. Mit diesem Kurs habe Ich eine Woche lang täglich Unterricht gehabt, zu Mittag gegessen und die Freizeit verbracht. Die Gegend und einige andere Bilder zeige Ich euch nachstehend, aber zuerst einmal das einzige Ereignis, an das Ich mich noch erinnern kann:

Wir sprachen also über den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis und hatten, nachdem wir einen Film über diesen Konflikt geschauet haben, die Aufgabe uns in zwei Gruppen (P und I) zu überlegen, warum nur wir Anspruch auf das umstrittene Stück Land, das nicht größer als Hessen ist, haben.

Zuerst einmal lasen wir (die Israeliten) nochmal die wichtigsten Informationen des Films, die wir auf einem Blatt ausgehändigt bekommen hatten durch. Auf der Rückseite waren Lexikoneinträge über Israel und Palästina.

Da uns so gar kein Argument einfallen wollte (oder einfach keiner beginnen mochte) riefen wir spontan bei der Israelischen Botschaft in Berlin, deren Nummer auch in dem Lexikoneintrag stand an und wollten uns dort ein oder zwei gute Gründe erfragen. Nachdem wir aber ca. 5 mal weiter zu dem Mitarbeiter gereicht worden waren, der uns bestimmt helfen kann, sagte uns die letzte Dame auf Tills:

„Jo, also wir sind hier oben auf nem Berg in der Schule. hier ist weit und breit nicht und wir, also meine Gruppe, haben die Aufgabe, Gründe warum wir, also Israel, Anspuch auf das umstrittene Gebiet haben. Wir haben uns Gedacht, das sie als Botschaftsangehöriger uns da warscheinlich am besten helfen können.“

„Ja, also Ich kann ihnen Info-Broschüren zu schicken. Wo sind sie denn?“

„Gute Frau, wir sind oben auf nem Berg, weit weg von allem, und wir sollen uns in einer halben Stunde mit denen, also der anderen, palästinensischen Gruppe, streiten, wer jetzt den rechtmäßigen Anspruch hat. Und sie wollen doch auch, das wir gewinnen, oder?“

„Ja, also dann schauen sie doch mal im Internet…“

„Wir sind hier oben abgeschnitten von jeglicher Zivilisation, das Internet funktioniert nicht, und wir haben grade nen Film auf Kassette geguckt.“

„Ja, also mein Kollege könnte ihnen da bestimmt besser weiterhelfen, aber der ist immoment auf einer Tagung“

Das hat mich schon sehr erstaunt, das Boschaftsangestellte über diesen Konflikt, nichts wissen, oder zumindest keine Meinung vertreten können. Nunja, die Diskussion haben wir trotzdem gewonnen, weil wir einen Überläufer hatten 😀

Ansonsten hab Ich einiges auf den Bildern festgehalten, viel Spaß beim anschauen

Maddy

Wahlkampf

Posted in Politik on 8. September 2009 by Maddy

<< Der Wahlkampf zur Bundestags wahl hat mitlerweile auch in Mönchengladbach begonnen.
Für die CDU möchte Günther Krings den Wahlkreis Mönchengladbach gewinnen.
Der 40-Jährige sitzt bereits im Bundestag und hofft auf die Wiederwahl.
Bei diesem Vorhaben bekommt Krings heute auch Prominente Unterstützung sagte er gegenüber Radio 90.1.
„Wir werden eine Veranstaltung haben mit Wolfgang Schäuble, dem Bundesinnenminister, der übrigens nicht nur für die Fragen von Sicherheit und Ordnung ist, sondern eben auch für Sport und Ehrenamt, und er wird auch grade zum letzteren Bereich sprechen.“
Die Veranstaltung mit Wolfgang Schäuble beginnt um 16:00 Uhr im Borussiapark. >>

(Zitat: Radio 90.1  Lokalnachrichten)

Wolfgang Schäuble in Mönchengladbach! Das ist zwar nicht grade mein Wunschkandidat von Spitzenpolitiker, aber so einen Event sollte man sich als Politikinteressierter Bürger  trotzdem nicht entgehen lassen. Also hier nun mein Erfahrungsbericht, vom kurzen“ Zusammentreffen“ mitStasi-2.0

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

sehr geehrte Wähler

Wer gedacht hat, Wahlkampf würde von Parteien dazu genutzt werden, Wählerstimmen zu gewinnen, so scheint diese Illusion nur Recht harmlos aufrecht erhalten. Rechnet die CDU damit, das die meisten Menschen diese Meldung im Radio hören und deswegen die CDU wählen?

Doch was ist passiert, da Ich diese Fragen stelle?

Ich nehme mir also extra eine halbe Stunde frei, um pünktlich um 16Uhr am Borussiapark zu sein, und vielleicht auch noch ein Paar Photos/ Notizen für diesen Blogeintrag und auch die Heimzeitung meiner Zivi-Stelle zu machen.  Dort angekommen, sehe Ich die ersten Demonstranten mit Piraten-Partei-T-Shirts (was für ein komisches Wort) mir vom Gelände entgegen kommen.

Sind diese eindeutigen Gegner der Bespitzelungspolitik Schäubles im Vorraus des Geländes verwiesen worden? Naja, macht ja nichts, Ich bin ja inkognito da und außerdem trage Ich immer noch mein Zivi-Namensschild.

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Vorm Eingang zu den Konferenzräumen steht ein einziger Polizist (naja, die scheinen nicht wirklich mit vielen Besucher zu rechnen, Blick auf die Uhr, du hast ja sogar noch 5 Minuten bis zum angegebenen Beginn): „Tschuldigung, wenn Ich den Schäuble sehen will, bin Ich dann hier richtig?“ (Immerhin kommt mir ein Polizist doch verdächtig wenig vor)

Polizist: „Ja, aber Ich glaube nicht, das sie da rein kommen.“

„Wieso? Ist das ne geschlossenen Veranstaltung? Bei 90.1 haben die das doch angekündigt. Dachte, da könnte man so rein.“

„Hmmm, wenn die das ankündigen, dann wird das wohl doch öffentlich sein, aber fragense da drinne mal lieber die Security.“

Also Rad abgestellt und nichts wie rein. „Stehen sie auf der Gästeliste?“

„Ähhh, wenn sie mich grade draufgeschrieben haben, vielleicht. Ich dacht, das wäre eine öffentliche Veranstaltung und wissen Sie, Ich wollte nen Bericht…“

„Tut mir Leid, aber dann müssen Sie das Gebäude unverzüglich verlassen, Hier kommen nur geladene Gäste rein.“

Okay, Danke. Hey du Arsch, du hättest mich auch ausreden lassen können, oder erst gar nicht so doof fragen brauchen.

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Nun  aber zur eigentlichen Frage zurück: Wieso veranstaltet die CDU eine solche „Wahlkampfveranstaltung„verunstaltung, wenn die ehh nur die reinlassen, die mit Sicherheit CDU wählen? Und warum werde Ich als stark engagierter Ehrenamtler nicht einmal gefragt, ob Ich mir einen Vortrag über Sport und Ehrenamt anschauen möchte?

Oder war diese Veranstaltung zuerst öffentlich geplant, aber die Stasi2.0 hat in letzter Minute  bemerkt, das hier zu viele kritische Stimmen aufkommen könnten, und deshalb vorgesorgt? Wenn Ihr ne Idee habt, womit dieser (plötzliche?) Sinneswandel zusammenhängt, nutzt doch ausgiebig die Kommentarfunktion und lasst es mich wissen.

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Gruß Maddy

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P.S. die CDU hat sich mit dieser Aktion wohl auch meiner Stimme entzogen, vielleicht wollten die meine Stimme ja gar nicht

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