Archive for the geocaching Category

Tag 3

Posted in geocaching on 21. Juli 2013 by Maddy

Gegen 1245 sind wir heute (es ist immerhin Sonntag) aufgebrochen. Die Mosel überquert und weiter den Rhein entlang. Mit allen seinen Biegungen und Schlängelungen. Die Höhenmeter würden uns bedeutend mehr Kraft rauben, als es die wenigen Kilometer mehr tun.
Seit Koblenz haben wir den bisher schönsten Teil der Strecke zurückgelegt. Die Menschen sind freundlich (also die anderen meisten anderen Fahrradfahrer und Wanderer), einigen begegnen wir immer wieder.

1700
Nach einer kurzen Pause bei Rheinkilometer 560 haben wir jetzt grade Goar hinter uns gelassen und nutzen ein schattiges Plätzchen dazu noch einmal frische Kräfte zu tanken. Die Idee, heute noch Alzey zu erreichen, um dort den dritten Tag in Folge einen uns bekannten Gladbacher zu treffen scheitert leider an der Heimreise dieses. 😦

0036
Wir sind auf dem Zeltplatz in Bad Münster am Stein Ebernburg. Gegen 2130 sind wir hier angekommenf, nachdem sich Timo zuerst einmal getraut hatte, eine Holzbrücke mit ca. 40° Steigung hin auf zu fahren. Hinunter ist er dann auf halbem Wege wieder gefallen. Getan hat er sich dabei nichts. Zumindest sind bisher keine bleibenden Schäden aufgefallen.
Anschließend stellte sich dann heraus, das der annavigierte Zeltplatz ein Campingverleih war. Also noch einmal über Google maps gesucht, und eine halbe Radstunde entfernt einen weiteren Platz gefunden. Erst die telefonische Bestätigung und nun sind wir hier…

Was wir an dem heutigen Tage sonst erlebt und gelernt haben?
1. Autan scheint das Ungeziefer eher anzuziehen als abzuweisen
2. Am Rhein kann man sich kostenlos von Fischen an den Füßen knabbern lasse. Und muss dafür nicht wie anderorts viel Geld bezahlen.
3. Denke immer an die physikalischen Hebelgesätze und erinnere dich an dein Gepäck und wo es verstaut ist.

So, jetzt eine Gute Nacht und bis morgen…

Tag 2

Posted in geocaching on 20. Juli 2013 by Maddy

Gegen halb elf haben wir uns nun auf den Weg unserer zweiten Etappe gemacht: Koblenz. Zwar hatten wir gedacht, es handele sich um eine Strecke von 80km (siehe Post von gestern) aber die nun geringere Distanz bietet uns einige Vorteile:
1. Nach der gestrigen Anstrengung können wir den Tag ruhiger angehen
2. Auf Grund des morgigen Sonntags brauchen wir erst heute Abend den morgigen Proviant einkaufen.
3. Bei dem erwarteten längeren Aufenthalt in Koblenz bleibt genügend Zeit die ersten Klamotten zu waschen.

1330
Kurz vor Andernach entschließen wir uns nun an einem schattigen Plätzchen zu warten, bis die starke Mittagssonne ein wenig schwächer wird und halten ausgiebige Mittagspause

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1800
Über die Mittagshitze eine Pause zu machen hat sich gelohnt. Die Sonne knallt zwar auch anschließend noch, aber dank ausreichend Sonnencreme und der Pause sind wir ohne weitere Schäden in Koblenz angekommen.

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Nachteil der Sonnencreme: wir hatten einiges an Mitreisenden fliegen. Der Großteil ist auf dem Bild aber nicht zu sehen.
Hätten wir in Koblenz ein wenig früher aufgepasst, wären wir nicht erst einmal über die Moselbrücke zum deutschen Eck gefahren um den dortigen Campingplatz dann auf der anderen Seite der Mosel zu sichten. Naja, ein Kilometer Umweg ist ja noch zu verkraften. Unsere heutige Durschnittsgeschwindigkeit betrug 17 km/h.
So long

Heute Abend wird dann in Koblenz noch der Wherigo gelaufen.

Tag 1

Posted in geocaching on 19. Juli 2013 by Maddy

Kilometerangaben sind nicht alles. Wir sind also von Mönchengladbach aus mit unseren Rädern aufgebrochen um in der Pfalz die 7 Burgen Tour zu machen. Da wir freundlicherweise das Angebot bekamen eine alte Schulkameradin in Bad Godesberg zu besuchen, und laut googlemaps Fahrradnavigation dies ca 80 km entfernt ist, schien es uns ein gutes erstes Etappenziel. Die Gesamtroute von 380 km hatten wir mit dem Radroutenplaner NRW berechnen lassen, dabei darauf geachtet, nicht zu viele unnötige Höhenmeter zu passieren. Also haben wir uns nach Zons durchgeschlagen und sind von dort aus dem Rhein gefolgt. Da es ja landschaftlich viel schöner ist, als über Straßen zu reisen, haben wir ein paar mal unseren geplanten Track verlassen um am Rhein bleiben zu können. Einige der Schlenker hätten wir uns wohl besser erspart.
Bis Köln sind wir gut durch gekommen, hatten eine durschnittliche Reisegeschwindigkeit von 16 km/h.
Zwischen Köln und Bonn wurde die Sonne dann endgültig unerträglich. Verbrannte Beine, Arme und Nacken ist nun unser Lohn vor allem dieser letzten Etappe.
In Bonn freuten wir uns dann mächtig über die Fahrradfreundlichkeit der Stadt. Mit Ausnahme einer Ampel durften wir an jedem roten Licht anhalten.
Letztendlich haben wir gegen 1900 -1930 Bad Godesberg erreicht. 110 km stehen nun auf dem Kilometerzähler.
Dafür haben wir nun festgestellt, das die zweite Tagesetappe nach Koblenz entlang des Rheins bloß 57 km lang sein wird. Googlemaps hatte auch hier ca. 80 km gesagt.

7 Burgen Tour

Posted in Fahrrad, geocaching with tags , , , , , , , on 5. Juli 2013 by Maddy

Bei der 7 Burgen Tour handelt es sich primär um einen Wanderweg von ca. 40km bei dem 7 Burgen besucht werden. Auf Grund der Strecke beinhaltet die Tour eine Übernachtung in einer der Burgruinen. Und spätestens damit wird es interessant!

Damit noch mehr Leute auf diesen (offenbar) tollen Wanderweg gebracht werden, wurde hier bereits 2004 ein Cache draus gemacht. 744 geloggte Besuche sprechen hier sicherlich für sich. Nun hat es sich ergeben, das ich diesen Weg mit dem Fahrrad bezwingen wollte. Morgens mit dem Zug dahin, die Route abradeln, Aussicht genießen, Abends mit dem Zug zurück.

Die erste Begleitung gefunden, wird umdisponiert:

  • Terminlich liegen uns 10 Tage+ zur Verfügung
  • losgehen soll es pi mal Daumen am 20.07.2013
  • wir gestalten auch An- und Abreise mit dem Fahrrad

Nun haben wir heute die grobe Reiseroute geplant, in den nächsten Tagen geht es dann noch darum, was wir in den Gepäcktaschen mitnehmen werden.

Hier aber erst einmal unsere grobe Routenbeschreibung:

  1. von MG aus in Richtung Köln
  2. den Rhein entlang
  3. 1. Tagesziel: Bad Godesberg
  4. den Rhein entlang
  5. vor Mainz verlassen wir den Rhein in Richtung Süden
  6. über Alzey und Landau fahren wir zur Startkoordinate

In kürzer werden hier dann auch weitere Informationen zur Tour erscheinen. Wenn wer mitradeln möchte, sie er herzlich eingeladen. Über Tipps für die weitere Routenplanung sind wir sicherlich dankbar.

  • Campingplätze
  • denkt an…!
  • schaut euch… an!

Mein Gott Geocacher

Posted in geocaching with tags , , , , on 10. Mai 2013 by Maddy

Aktuell scheint es wieder einmal modern zu sein, bei Geocaching über (eigen)Gott und die Welt zu schimpfen. Anlass ist der Cache „Ein einfacher Plan…@Night” (GC397K3)

Auf der einen Seite beschweren sich zahlreiche Owner und Cacher darüber, das scheinbar willkürlich Caches geschlossen werden. Meist der Reviewer eigengott seine Finger mit im Spiel hat, und die Hinweise „anonym“ als direkte Nachricht an den Reviewer gelangen, ohne dem Reviewer entsprechende Hinweise zur Nachbesserung zu geben.

Soweit so gut, so verständlich der Ärger. Auch wenn ich eigengott als Reviewer schätze, bin ich in der bisherigen Argumentation bei denen, welche grade Geocaching.com an den Pranger stellen.

Doch wie immer hat die Medaille zwei Seiten:

Auf der anderen Seite gibt es nämlich auch sehrwohl Cacher die Partei für den angeprangerten ergreifen.

So schreibt Jens davon, das er eben jene kritisierten Punkte des Caches in seinem FundLOG angesprochen habe. Außerdem verweist er darauf, das es leider immer mehr Owner gäbe, die kritische LOGs löschen oder runtermachen. Ein klares Argument dafür, seine Kritik eben nicht mehr an den Owner, sondern direkt an den Reviewer zu senden.

Was waren bisher meine Erfahrungen damit, bei geocaching Kritik zu äußern oder Verbesserungshinweise zu geben.

Fall 1. Der Hausmeister von Büttgen

Diesen Cache bin ich in kleiner Gruppe kurz nach Publish gelaufen und uns taten sich einige Probleme/ Verbesserungsvorschläge auf:

  • Die UV-Schrift war mit Taschenlampenlicht zu lesen.
  • keine Station war wirklich darauf ausgelegt, „nur Nachts“ gelaufen werden zu können.
  • Der Final war durch meter-hohes Graß zu erreichen, welches zu aller Überfluss auch noch mit Disteln überseht war. Außerdem konnte man nicht sehen, auf was oder wen man am Boden beim nächsten Schritt trat.
  • Das Final musste doppelt angelaufen werden (warum seht, ihr wenn ich euch den Cache zu Gemüte führt).

Da wir den zweiten Weg zum Final auf Grund des vorletzten Argumentes nicht noch einmal beschritten, baten wir (mit Photobeweis) um Logfreigabe und äußerten die oben genannten Punkte als Verbesserungswürdig. Die Story hatte schließlich gefallen. Was folgte, war ein hin und her aus löschen der Notiz und schreiben einer neuen Notiz. Owner kontaktiert, dieser sperrte den Cache kurzzeitig, gab ihn aber wegen der

Genehmigung des örtlichen Landwirts zur Nutzung der Brachfläche

wieder frei. Man kann evtl auf Frösche oder andere Tiere, die sich dort aufhalten treten? Egal!

Fall 2. Pongser Wäldchen

Dieser Cache (mitlerweile deaktiviert) zählte eher zu den 08/15 Dosen, die man nebenbei einsammelt. Auf Grund der nachbarschaftlichen Nähe habe ich hier aber doch mehr als bloß einmal vorbeigeschaut.

  • Am 13.09.2010 gepublished scheint dieser Cache erst einmal ganz gut zu laufen.
  • Die Owner scheinen unterdess aber schon längst kein Interesse mehr für das Hobby zu pflegen. (letzter Fund 26.08.2010)
  • Am 25.09.2011 erscheint wird zum ersten mal ein beinahe volles Logbuch bemängelt
  • kurz darauf scheint die Dose zu durchfeuchten
  • Bereits am 04.12. verspricht der Owner ein neues Logbuch
  • Bis 11.2012 tut sich hier gar nichts, auch ein Kontakt zum Owner (wollte dort gerne einen Hinweis für eine Station hinterlegen) ist nicht herzustellen
  • Im Januar 2013 bitten das Tigerententeam und ich noch einmal um die Wartung, NA wird angedroht.
  • Am selben Tag wird der Cache archiviert

Keine Lust mehr auf schlechte Kommentare, daher disabled

dann hat eben niemand mehr spaß an dem Cach.

Einen Monat später habe ich hier dann das Döschen eingesammelt, schließlich muss es ja nicht weiter im Wäldchen vor sich hin rotten.

Beide Erfahrungen deuten darauf hin, das der Weg zum Reviewer scheinbar der bessere Weg ist.

Trotzdem

bin ich als Owner froh, darüber, wenn Kritik in den Logs steht. Natürlich freue ich mich über jeden, der den Cache schön fand, und mich mit seinem Erfahrungsbericht belohnt. Aber ebenso gerne lerne ich aus den Erwartungen der Kritiker um meinen nächsten Cache perfekter zu gestalten. Wenn mir Dinge unklar sind, suche ich den persönlichen Kontakt, frage noch einmal nach.

Ich wäre ebenso wie Markus* enttäuscht, wenn mein Cache wegen irgendwelcher Fehlerchen hinter meinem Rücken geschlossen würde. ABER:

Ich würde keinesfalls

  • nach solchen Äußerungen (s.u.) Schrauben oder Nägel in einen lebenden Baum rammen

Und jeder Powertrail darf Bestand haben, auch wenn PETling-Halterungen in Bäume und Zäune geschraubt sind? (link)

  • Cacher derart wegen eines Logs angehen

Mal im Ernst, ist es nicht wesentlich schlimmer aus dem Münsterland angereist zu kommen und die Luft mit Abgasen zu schwängern? (link)

  • oder auf diesem Weg Kontakt zu Reviewern suchen

Der @eigengott spielt mal wieder Gott und archiviert Caches, weil er irgendwelche Fotos gefriegt haben will… Verpiss dich, du Arsch…

Meiner Meinung nach hat sich der disable nun spätestens nachträglich gerechtfertigt.

 

* ein kleiner Irrtum hat sich eingeschlichen (siehe Kommentare) Bei Markus handelt es sich NICHT um den Owner des geschlossenen Caches, wie ich anfangs angenommen habe. EDIT: 15.05.

Da sich an dieser Stelle nun auch der Owner zu Wort gemeldet hat (siehe Kommentare), bestärkt sich meine Meinung über den disable. Schade. EDIT 07.06.

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