Hierbei handelt es sich um eine Geschichte aus dem Leben. Auch wenn ich keine Namen nenne, so hoffe ich doch, das sich die betroffenen Personen erkennen, wenn sie diesen Text lesen und darüber nachdenken, was meine Sicht hierauf ist.

Da ich nun für ein halbes Jahr auf See fahre, mime ich jetzt mal den Buhmann.

Es gibt da eine Frau in meinem Leben, oder vielmehr im Leben eines guten Freundes, die ihn sehr stark unter ihre Fittiche nimmt. Einige von euch, die mich bereits etwas länger kennen, erinnern sich eventuell an meine Ex-Freundin und ich muss mit Bedauern feststellen, das einige Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen sind.
Und so wird dieses Mädel langsam aber beständig zur Gefahr für meinen Freund und dessen Freundeskreis.
Sicherlich, das Mädel hat einige Mäkel, die mein Freund hatte beseitigt. So trinkt er nur noch selten Alkohol, macht endlich seinen Führerschein,etc. pp. ABER dieses Mädel scheint sehr besitzergreifend zu sein. So wird er sofort zur Sau gemacht, wenn er mal ein Bier über den Durst trinkt. Klar, ich trinke überhaupt keinen Alkohol, meiner Meinung nach sollte trotzdem jeder für sich entscheiden dürfen, wann und wieviel er trinkt, solange er sich vernünftig verhält. Zur Zeit ist sie dabei, bei ihm einzuziehen, wo ja erstmal nichts gegen spricht, auch wenn sich die beiden „erst“ seit einem Jahr kennen. Gleichzeitig plant sie aber, so wurde mir zugetragen, sich über kurz oder lang einen Job in Hamburg zu suchen, und die Stelle, bei der Firma, in der sie beide arbeiten zu kündigen. Das er in diesem falle die 500km mit umzieht versteht sich ja quasi von selbst, schließlich sind Fernbeziehungen ja nichts für die Ewigkeit. Wo er dann arbeiten, steht scheinbar in der Sternen, schließlich verdient sie ja jetzt schon mehr Geld und macht ihn großzügig von sich abhängig. Doch bis hierhin ist die Beziehung der beiden nur stark weiblich dominiert und an sich nicht weiter schlimm, wenn nicht…

Zeitgleich scheint sie nämlich jeden nur erdenlichen Versuch zu unternehmen, ihn aus seiner bisherigen Clique herauszureißen. Da ich in den letzten Monaten mit den beiden in einer Firma gearbeitet habe, habe ich warscheinlich auch einges mehr mitbekommen, als der Rest der musizierenden Gruppe. So ist sie sehr stark darin, sich als Opfer der Gesellschaft darzustellen, was in jedem Mann erst einmal den Beschützerinstinkt weckt. Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht, und weiss, wie blind man an dieser Stelle sein kann. Sie ist also die in der Firma überhaupt nicht gelittene, und auch nur mit viel Mühe und Not geduldette Außenseiterin, so behauptet sie zumindest. Hört man sich die Geschichte von der anderen Seite an, klingt das ganze leicht anders. Das er aus Solidarität mitleidet, ist selbstverständlich. Doch damit nicht genug, ist sie in kleineren Gruppen unterwegs, ist sie diejenige, die mit dem lästern beginnt. Sei es in der Firma über die „etwas einfälltige“ Kollegin, mit der sich sich immerhin einigermaßen zuverstehen scheint, den „recht simpel gestrikten und leicht dämlichen Lagerarbeiter“ oder andere in der Firma. Solche Gespräche zieht sie dann auch immer wieder in Bandproben oder andere private Treffen, zu denen sich dann noch je nach Abwesenheit übelste Lästereien über Bandmitgleider gesellt. Sei es der atraktive weibliche Bandanteil, „die ja schon mit jedem Typen aus der band geschlafen hat. Wenigstens Person A und B, mit C soll ja auch schonmal was gelaufen sein, aber das darf dessen Freundin ja nicht wissen.“ Der eine Typ, der sich leider nur auf seine schon stark ausgeprägte Schlampigkeit, was sein Auto betrifft reduzieren lässt, oder der andere, über den noch kein Kindergartenwitz oft genug gerisssen wurde. Was sie über mich erzählt hat, hab ich bisher leider nicht gehört, aber mit mir lässt sich ja auch schlecht über mich abfucken. Aber ich bin mir sicher, da ich auch meine Vergangenheit habe, das es da genügend gibt, was sie sehr gut verwerten kann.

Sie strebt in meinen Augen also einen Recht simplen weg an. Entweder Sie, oder den Rest der Welt. Und sie bietet ihm schließlich ein Auto, noch dazu generalüberholt, was oben genannte Person „ja auch mal machen könnte“. Und jetzt, wo der neue Firmenwagen kommt, hat darf er ja vollständig über den Wagen verfügen. Fragt sich nur wie lange, schließlich will ja auch erstmal der Führerschein geschafft sein. Hierbei wünsche ich dir übrigens Viel Glück schonmal jetzt, da ich ja fürs nächste halbe Jahr nicht weiß, wann ich meine Kontakte halten und pflegen kann.
Ich kann von hier, aus der Ferne (auf dem Weg in die weite Welt) nur hoffen, das du die Entscheidung recht bald treffen musst, oder selbstständig triffst und dich für deine Freunde entscheidest. Momente, die ich auf Geburtstagen oder Konzerten miterleben musste, lassen mich ständig an meine letzte Beziehung denken, und da heißt es für dich nur WEGLAUFEN! So schnell wie du kannst, auch wenn du einige Rückschritte hinnehmen musst, letztendlich wird dies der bessere Weg sein. Ich beende diesen Absatz mal mit einem Zitat, welches sich in meiner Verweigerung gut gemacht hat, aber ich glaube, du solltest sie dir zu Herzen nehmen: „Geh[t] durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und nur wenige finden ihn.“ (Mt 7,13-14)

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2 Antworten to “”

  1. Tja mein guter, was soll man dazu sagen. Über mich scheint wohl noch nichts gefallen zu sein, vermutlich weil ich einfach kaum jemanden an mich ranlasse und nicht so leicht verletzbar bin. Verletzlich bin ich nur, wenn ich dann wirklich mal jemanden an mich ran lasse. Und was dabei meistens rauskommt… ach was solls. Ich habe die richtige Entscheidung getroffen, da bin ich mir ganz sicher.

    Fall nicht über Bord, und meld dich, wenn du nach der Reise im Pub aufschlägst. Meine Nummer hast du ja 😉

    • Werde ich auf jeden Fall machen, und eventuell wohnst du dann ja auch wieder in MG 😀

      orientier dich auf jeden fall schonmal so um Mitte September rum.

      viel wichtiger als deine nummer ist aber deine Mailadresse, und die hab ich auch 😛

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