Ich bin blind…

Die meisten von euch müssten es mitbekommen haben, der Rest erfährt jetzt in diesem nach langer Zeit direkt zweitem Post für den heutigen Tag, das Ich vom 30.11. bis zum 11.12.2009 auf meinem zweiwöchigen Zivi-Einführungslehrgang der Diakonie in Köln gewesen bin.

Dort haben wir einiges erlebt, und nachdem nun schon wieder zwei Wochen seit dem Vergangen sind, möchte Ich euch doch noch an dem ein oder anderem Spaß teilhaben lassen.

Zuersteinmal durfte Ich in der ersten Woche –  wie bereits oben erwähnt – blind sein. Nach einigen Gruppendynamischen Kennenlernspielchen, die mir nur zu gut von diversen Ferienfreizeiten bekannt sind, endlich mal was aufregendes: Arbeitsanweisung wie folgt:

Suche dir einen Partner. Zu zwei werdet ihr nun vom Lehragngsort (Haus der Jugend/ Nähe Severinstraße und Severinbrücke)  euch in das große Köln begeben. Einem von euch werden hierbei die Augen verbunden, der andere wird führen.

Nunja, zuerst war Ich Führer, und hab diese Rolle entschieden genossen. (Auch ohne braune Uniform.) Unser Weg führte über die Severinbrücke und von dort aus auf der anderen Seite des Rheines über einen Sandweg in Richtung Deutzer Brücke. Auf dieser Strecke war die 3/4 Stunde (die wir blöd blind sein sollten) um, und Ich durfte die Schlafbrille aufsetzen. Die ersten 5 Minuten verginge wie im Fluge, und ich dacht andauernd, irgendwo gegen eine Mauer zu laufen. Die Gegenwart meines Führers beruhigte mich nur ein wenig. Den menschenleeren Weg verlassen wanden wir ubns auch schon der Deutzer Brücke zu, auf die wir unerwarteterweise sogar einige Passanten überholten. Am Dom angekommen musste es natürlich auch ein kleines Stück über den Weihnachtsmarkt sein, und bis auf ein paar unaufmerkasem (dafür aber sehr laute Menschen) überstand ich auch diesen ohne große Verletzungen. Die ein zwei rempler konnte ich durch die Lautstärke der mir entgegenkommenden Personen Gott-sei-Dank vorraus ahnen und zog meine Schulter wir gewohnt ein Stück nach vorne. Ich lass mich halt nicht so ohne weiteres umlaqufen, auch wenn ich euch nicht sehe…

Naja, Nach dem Weihnachtsmarkt sollte es noch ein Cheeseburger von M. D…..s sein, der aber wir Pappe schmeckt, und deren Zutaten sich nur durch ihre Konsistenz nicht jedoch durch ihren Gescmack voneinander unterscheiden ließen.

Zu Guter letzt sind wir mit der U-Bahn zurück zum Haus der Jugend gefahren, Ich habe eine SMS erhalten und nachdem ich nicht darauf antwortette wurde ich angerufen. Meine Freundin war ziemlich verwundert, als ich fragte, ob sie es sei, und ob sie mich zuvor angeschrieben habe.

In der U-Bahn durfte ich dann zwar mein Augenlicht wieder zurückerhalten, wollte aber gar nicht diese grelle Umgebung sehen. Köln bei Nacht war mir irgendwie sympathischer, vor allem in den Vormittagsstunden.

Der Rest der Woche ist nicht wirklich erwähnenswert, doch in der zweite Woche haben wir ein ganz nettes Spiel gespielt.

Dies war relativ simpel, und ist auch bestens für Gruppen nicht ganz so nüchternen Zustandes geeignet.

Eine (bei uns waren es drei) Person(en)  verlassen den Raum mit folgender Aufgabe:

Die restliche Gruppe  überlegt sich für diese Person eine Geschichte, die nun – nach wiederbetreten des Raumes – erfragt werden soll. Fragen dürfen nur mit Ja oder Nein beantwortbar sein.

Zwei von unseren drei Kandidaten habe ihre Geschichten tatsächlich erraten; hier die beiden, da diese auch die erwähnenswerten waren:

Zum einen hatten wir eine orientalische Variante von Romeo und Julia, die andere Geschichte schlug dies um längen:

Unser Kandidat war Nightrider und fuhr mit seinem sprechendem Auto gegen einen Baum.Nach seinem Tod kommt er in den Himmel, trifft Jesus (dies der kurze Weihnachtliche Part 😉 ) und spielt mit diesem Schach und gewinnt hierbei die Weltmacht. Zu guter letzt zerstört er die Welt.

Was die drei nicht wussten, war, das wir uns gar keine Geschichte ausgedacht haben, sondern wiederum den Auftrag bekamen nach dem Muster Ja-Ja-Nein zu antworten.  Bei unserem zweitem Kandidaten war das nochmal lustiger, weil er mehrfach die Frage stellte, ob die Geschichte nun zu Ende sei, jedesmal aber „Nein“ geantwortet werden musste.

Von unseren weiteren Lehrgangsinhalten (Tod, Sterben, schreckliche Krankheiten, ganz schreckliche Krankeheiten, noch schrecklichere Dienststellen (Grüße an Schwester Renate;) ), Konflikte, etc. pp) möchte ich euch gar nicht weiter berichten, schließlich „interessiert euch das ja eh nicht und ihr vergesst es wieder“ (Zitat: mien alter Chemielehrer)

Wenn ihr Glück habt, berichte Ich demnächst auch noch von meinem einwöchigen Lehrgang auf dem Ith, der zwei Wochen zuvor war.

Achso, und Gruß nochmal an Daniel, der uns die Freizeit in der zweiten Woche mithilfe seines Guitar Hero Sets versüßte.

Bis denne

Maddy

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