The (JAM) NEW DEAL

Also im JAM (Jugendhaus am Martinshof) sind die letzten Konzerte ja bedauerlicherweise nicht mehr so gut gelaufen.

Nun müssen also auch wir uns revolutionieren und neu gestalten.

Ersteinmal also die Frage, warum laufen die Konzerte so schlecht?

Und warum wird dabei so wenig eingenommen?

Und natürlich: WAS kann man ändern?

Nunja, beim letzten Konzert hat ja leider eine Band fast alle, der schon wenigen Gäste weggeekelt. Die wenigen, die geblieben sind waren wohl Fans von Acoustic Rocks.

Die schon durch die geringe Zahl von Besuchern gegebene Leere des Raumes wird durch dessen Größe nochmal deutlic verstärkt.

Sehr viel Aufwand wird mitlerweile in die Raumdekoration gesteckt, was natürlich eine enorme Arbeit zur Folge hat. Die Mitarbeiter werden aber durch die Besucherzahlen nicht mehr belohnt, und drohen reihenweise abzuspringen.

Nun soll also der

    (JAM) NEW DEAL

alles revolutionieren.

Aber was wird denn wirklich getan? Und warum nennen wir es New Deal, wo doch zuersteinmal kein Bezug zur Wirtschaftskriese von 1932/33 zu finden ist?

Damals wie heute lief einiges schief, weil man verpennt hatte, sich den Gegebenheiten anzupassen. Waren es damals eher Wirtschafts- und Sozialpolitische Dinge in ganz Amerika, so sind es heutzutage bei uns Wirtschaftliche und Personelle Probleme im Jugendhaus.

Auch wenn Ich einen sehr großen Teamerstab habe, kann ich auf einer Veranstaltung mit 50 Besuchern nicht zusätzlich zu den Bands auch noch an die 30 Mitarbeiter mit Freigetränken und Backstage-Catering versorgen. Hier mussten wir leider einen großen Einschnitt machen, und werden die nächsten Konzerte mit nur noch 10 Leuten durchführen.

Wenn anscheinend nur so wenige Besucher zu unseren Konzerten kommen, kann und braucht man nicht weiterhin Platz für 400 zu bieten. Wir werden ab sofort also unsere Konzerte statt im Saal in der Disko stattfinden lassen, die deutlich weniger Platz bietet. Dies hat mehrere Vorteile:

1.) Der Raum bietet eine heimischere Atmosphäre

2.) Der Raum ist schneller gefüllt und wirkt voller. Die Bands bekommen mehr Spaß am Konzert und die Besucher erleben eine emotionale Show

3.) Der Raum ist schneller aufzuräumen

Dies soll jedoch nicht heißen, das im JAM ab sofort nur noch kleine Konzerte gefahren werden. Sollte einer Band großes Vorschweben und es tatsächlich schaffen, mehr als 100-150 Besucher zu locken, bleibt die Möglichkeit das Team in kürzester Zeit wieder auszubauen und die Konzerte im großen Rahmen wieder im Saal stattfinden zu lassen.

Auf das die nächsten Bands dies schaffen.

Für uns bleibt jetzt ersteinmal einiges an Arbeit zu tun, da die Lichtanlage wieder heruntergeschafft und vernünftig eingebaut sein will, der Sound ebenfalls auf den nun kleineren Raum abgestimmt sein will, und auch sonst die Planung (ganz) von neu beginnt. Naja immerhin gibt es knapp 1000€ Starthilfe (nicht zu verwechseln mit Staatshilfe). Um jetzt nachdem die Begrifflichkeiten der ersten Weltwirtschaftskriese auch heutzutage wieder Einzug finden, den Bogen zur Aktualität zu schlagen: Können wir das schaffen?

    Yes we can!

Maddy

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