Pilgerfahrt nach Kevelaer

Wie beinahe jedes Jahr pilgere Ich zweimal jährlich nach Kevelaer.

(Bei meinen ganzen Sünden erscheint mir einmal im Jahr ein bisschen wenig 😉 )

Nun stand also gestern die für dieses Jahr erste Pilgerreise unserer Gemeinde mit dem Rad an. Als ganz neue Möglichkeit wurde dieses Mal die Übernachtung mit Rückfahrt am Sonntag an. Bis auf ganz wenige Leute wollten auch alle diese neue Möglichkeit einmal ausprobieren.

Jetzt sollte also Ich alleine mit dem Zug zurückfahren.

Nun gut, in den letzten Jahren bist du die Strecke ja auch schon gefahren, und mit 20Jahren kann man sich ja eine 90 Minütige Bahnfahrt zumuten. In der Planung wurde Ich dann aber doch noch angesprochen, ob Ich eine ältere Dame, die Auto-/Fuß-Pilgerin war, mitnehemn könne. Auch zeigte ein Freund kurz vorher noch Interesse an der 60-70km weiten Radtour.

Nunja, einen Tag vorher, die Rückfahrt war bereits durchgeplant (welche Tickest, welche Züge, welche Zeiten…) , sagt mir der Kumpel ab. Azubis müssen ab und zu auch mal Samstags arbeiten. Okay, also nicht mehr NRW-Ticket sondern Einzeltickets und Mehrkosten von 2€. Ja okay, das lässt sich verkraften. Auf der Fahrt dann die Info, eine Mitpilgerin aus der Nachbagemeinde will auch noch am selben Tag zurück. Eben mal durchgerechnet: Scheiß Azubis, durch die Absage haben wir nicht mehr Mehrkosten von 2€ sondern  von knapp 4€. Ja okay, das wir zu viert fahren stand vorher nich fest, aber trotzdem ist das ärgerlich.

In Kevelaer angekommen (60km) treffen wir die restlichen Pilger, und die nächste Planänderung. die Dame hat soeben eine Mitfahrgelegenheit erhalten, und die Frau aus der Nachbargemeinde  überlegt mit dem Rad zurückzufahren.

Und da stehe Ich,

entweder alleine mit dem Zug nach Pongs zurückfahren, 18,50€ zahlen und das Risiko eingehen nach jahrelangem Boykottierens der öffentliche Verkehrsmittel nun nichteinmal kontrolliert zu werden, oder

Trotz schmerzendem Hinterns auf dem neuen Fahrrad (grade mal 100km vor Fahrtantritt) zurückzufahren, kein Geld zahlen müssen, und reisetechnisch warscheinlich trotzdem komfortabler und nicht viel langsamer zurückzuradeln.

Nach genau 150 Minuten hieß es dann letztendlich: „So, hier muss Ich dann nach Ohler abbiegen“, wir hatten den Rückweg auf 50km gemeistert.

In 14 Tagen ist übrigens das zweite Pilgern, diesmal zu Fuß, (Anmeldungen hierfür ab sofort über mich) dafür aber nur die halbe Strecke. Trotzdem habe Ich aktuell ein bisschen Bammel vor den kommenden 30 Kilometern.

Ob Ich am Himmel ein göttliches Zeichen wargenommen habe (siehe Bild) oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen, Ich glaube Ich pilgere trotzdem .

(gesündigt wird immer)

Maddy

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