Der Staat muss eingreifen!!!

„Der Staat muss um des Bürgers Willen den Banken unter die Arme greifen“ ich weiß nicht, ob dies ein original Zitat ist, bitte aber den Urheber gegebenenfalls um Verzeihung, da ich ihn hier nicht nenne. Aber Solche oder ähnliche Worte sind zur Zeit von alles Politikern zu hören.

Doch damit auch ihr, die diesen Text vielleicht erst in zwanzig Jahren lest, nich wisst, worüber ich schreib, erklär ich euch nochmal die gegebenheiten. Der Rest kann ja bis zum nächsten * überspringen:

Also im Jahre 2008 fängt die Geschichte an: damals gab es noch Geld, mit dem getauscht wurde:

Ein einfaches Beispiel: Der Bäcker buk Brötchen und bekam am tausch hierfür Geld. Mit dem Geld wiederrum konnte er sich Mehl, Milch, Zucker und die ganzen anderen Zutaten für sein Brot ertauschen, aber auch Wurst und Käse, um sich davon neben seinem Brot zu ernähren. Für das Geld konnte er sich aber auch einen Ofen, neue Rührschüsseln, Besteck usw. ertauschen. Ihr werdet das System in etwa verstanden haben, jedenfalls war der praktische Nutzen davon, dass der Bäcker das Geld, das er heute nicht unbedingt brauchte, auch noch morgen, oder nächste Woche oder sogar erst in einem Jahr verwenden konnte. Beim einfachen Gut-gegen-Gut-Handel war dies nicht möglich. Niemand wollte das Brot, das schon eine woche, oder gar ein Jahr alt war kaufen.

Andersherum konnte er sein Geld, das er sich beiseite legte, aber auch verleihen. Der benachbarte Fleischer z.B. benötigte einen neuen Fleischwolf, konnte ihn aber noch nicht bezahlen (so hieß damals das Tauschen). Also lieh der Bäcker dem Fleischer sein Erspartes. Der Fleischer bekam nun die neue Maschine und der Bäcker nach und nach (damals: „in Raten“) zurück. Als Dankeschön für die Leihgabe (damals: „Lehen“) legte der Fleischer noche ein bisschen mehr, als er sich eigentlich geliehen hatte, oben drauf (damals: „Zinsen“). Es gab auch Geschäfte, die sich Menschen, die grade Geld benötigten, Geld liehen, aber auch im Gegenzug sich Geld von denen, die es grad nicht brauchten, liehen. Von dem, was am Ende übrig blieb (damals: „Dividende“) lebte der Geschäftsinhaber. Diese Geschäfte wiederrum nannten sich – um den Kreis mal zu schließen – Banken, was wohl daher kam, das diejenigen, die dort arbeitetten, die ganze Zeit saßen.

*

So, dann sollten wir mal die andernen, die diesen Teil übersprungen haben, zurück begüßen, Ich hoffe ihr habt euch nicht zu stark gelangweilt 😀

Jedenfalls sind zur Zeit alle Politiker darauf aus, dem normalen Bürger zu erklären, dass die Banken die Hilfe des Staates brauchen, und dieser mit vielen Millionen Euro hier einspringen soll. Warum denn die Banken, und was müssen die dafür machen?

Die armen Banken müssen hierfür Anteile an den Staat verkaufen. Das ist ja sehr schmerzhaft. Ich bin bisher als mündiger Bürger diesses Staates noch nicht gefragt worden, ob ich das überhaupt will. Und wenn man mich fragen würde, so wollte Ich nicht. Warum auch? Tagtäglich muss man sich in den Nachrichten anhören, dass die „armen Banker“ einem Druck ausgesetzt sind, weil sie ihre hohen Löhne und Boni weiter kassieren. Mit welchem Recht frag ich mich da.

Im entfernteren Benkantenkreis ist ein Einzelhändler Pleite gegangen, der musste Insolventz anmelden, und ist plötzlich statt eines Merzedes nur noch einen Alfa gefahren. Statt in einer schönem geräumigen Haus wohnt der nur noch in einer kleinen Wohnung, weil dre sein Geschäft in den Ruin getrieben hat. Zu Recht, auch wenn man sich fragen muss, was jetzt mit seinen Angestellten geschieht.

Ich habe bisher noch nicht gehört, das die Banken auf Grund der Krise Angestellte entlassen haben. Bisher hat ein Herr Ackermann (dem ich hier nicht persönlich angreifen will) noch vor der Krise Mitarbeiter entlassen, obwohl ein Gewinn, der deutlich über dem des Vorjahres gelegen hat eingefahren wurde. Und nicht nur das sondern ALLEN ERNSTES kassieren die alle auch noch ihre Prämien. Wenn das so einfach ist, dann werd ich Banker, mach mich eigenständig, und ruinier mich. In Zwanzig Jahren, wenn einige von euch diesen Blog lesen werden bin ich warscheinlich schon reich und berühmt.

Aber wenn der Staat schon unbedingt in diese Löcher Geld stopfen will, dann hätteIch noch einen Vorschlag: Das Bistum Aachen ist wie viele andere Bistümer in Deutschland hoch verschuldet. Die haben jahrelang ihre Finanzen statt von Bankern von Priestern machen lassen. Die Karre ist also eigentlich vor die Wand gefahren. Was wäre denn, wenn die deutsche Regierung auch her eingreifen würde??? Einzige Bedingung ist, dass der Staat Teilhaber wird. Das hätte auch noch ganz praktische Vorteile: Die Katholische Kirche, oder von mir aus auch das Christentum würde zur Deutschen Staatsreligion, und Frau Merkel (zu der Zeit, in der ich das hier schreibe ist sie Bundeskanzlerin) würde wieder von Gott legitimiert werden, dann bräucht sie nicht mehr so viel Zeit in den Wahlkampf zu investieren und könnte sich voll und ganz dem Wohl der Deutschen widmen.

Also ich fänds klasse, und die Banken bestim´mt auch, denn die liegen ja im Interesse aller Deutschen.

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